Gemeinsam für ein „bewegtes“ Leben in Köln
Warum Reha-Kinds-Köln e.V.?
In Deutschland leben ca. 7,6 Millionen Menschen mit anerkannten Schwerbehinderungen. Darunter sind mehrere hunderttausend Kinder und Jugendliche mit überwiegend angeborenen Störungen des Nerven-, Muskel- und Skelettsystems. Am bekanntesten und häufigsten ist die kindliche Cerebralprese, die in 2-3 Fällen pro hunderttausend Lebendgeborenen auftritt und häufig zu einer spastischen Bewegungsstörung führt. Seltener sind angeborene Störungen der Muskulatur (z.B. Muskeldystrophie Duchenne) oder des Nervensystems (z.B. spinale Muskelatrophie). Bewegungsstörungen bei Kinder und Jugendlichen haben eine Vielzahl von Ursachen und Erscheinungsformen. Gemeinsam haben alle Erkrankungen, daß sie zur körperlichen Inaktivität und verminderten Teilhabe am Alltagsleben führen. Viele Patienten sind aufs Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehstützen und Orthesen angewiesen. Ziel des zu unterstützenden Versorgungskonzepts „Auf die Beine“ der UniReha GmbH ist die Verbesserung der motorischen Funktionen und somit Förderung der Entwicklung einer höheren Selbständigkeit der betroffenen Kinder und Jugendlichen und ihren Familien.
Wir betrachten Behinderung als Ausdruck der Vielfallt menschlichen Lebens. Der Verein Reha-Kids-Köln e.V. will mit seinen Maßnahmen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Einschränkungen helfen, möglichst zu selbstbestimmten Mitgliedern innerhalb unserer Gesellschaft heranzuwachsen.
Fördermaßnahmen:
Anschaffung therapeutischer Spiele, Förderung des Erfahrungsaustausch betroffenen Familien, Weiterentwicklung technischer Hilfsmittel und Förderung wissenschaftlicher Projekte.
Förderung von Therapie, Beratung und Selbsthilfe
Weiterhin möchten wir über Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung in Köln die Alltagsbelastung der betroffenen Familien vermindern. Dies möchten wir vor allen Dingen durch Förderung von Rehabilitationsangeboten erreichen. Insbesondere wollen wir das erfolgreiche Versorgungskonzept „Auf die Beine“, daß Kindern und Jugendlichen in Köln zu Gute kommt, aber auch von vielen Betroffenen aus ganz Deutschland in Anspruch genommen wird, weiter unterstützen und fördern.