Reha-Kids-Köln e.V. gratuliert den Gewinnern des Inklusionspreises 2025
„Wir freuen uns über die rege Teilnahme an dem für ein inklusives Projekt im letzten Jahr erstmals ausgeschriebenen Preiswettbewerb. Alle Bewerbungen haben die Bedeutung der Inklusion, nämlich die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben in den Mittelpunkt ihrer für den Wettbewerb eingereichten Projekte gestellt. Unabhängig davon, ob damit einer unserer Preise gewonnen wurde, haben wir auf diese Weise erreicht, dass eine steigende Zahl von Aktivitäten insbesondere von Vereinen und Schulen gezielt darauf ausgerichtet wurden, jungen Menschen unabhängig von körperlichen, geistigen oder sozialen Einschränkungen eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen“, resümierte der Reha-Kids Vorsitzende, Prof. Dr. Eckhard Schönau, den im Herbst letzten Jahres durchgeführten Wettbewerb. „Nach einem so guten Beginn werden wir auch in diesem Jahr wieder einen Inklusionspreis ausloben und die Ausschreibung demnächst veröffentlichen“, sagte Schönau ergänzend zu.
Den ersten Preis im Wettbewerb gewann der BC Efferen 1920 e.V. mit seinem Projekt „Fußball verbindet – Wir leben Inklusion“. Der BC Efferen engagiert sich seit vielen Jahren stark in der Jugendarbeit. Zu den 12 Jugendmannschaften, fünf Mädchenmannschaften und einem Fußballkindergarten mit aktuell fast 300 Kindern und Jugendlichen kommt mit dem Preisgeld von 4.000 Euro jetzt ein Fußballteam für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen hinzu. Dagmar Engel und Volker Hautsch vom Efferener Fußballverein berichteten, dass die Trainer schon bereit stünden und dem Aufruf auf der Homepage des Vereins und in den sozialen Medien hoffentlich zahlreiche Kinder und Jugendliche folgen werden. Ein Schnuppertraining sei bereits fest terminiert.
Der zweite Preis wurde an die Gesamtschule Hürth vergeben. Das prämierte wöchentliche Pizzaback-Angebot, das sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Bereich emotional-sozialer Entwicklung sowie Lernen richtet, konnte durch das Preisgeld um einen Besuch in einer „echten“ Pizzabäckerei bereichert werden. Das Pizzabacken steht selbstverständlich auch Schülerinnen und Schülern mit anderen Förderschwerpunkten offen.
An die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Köln wurde der dritte Preis für den Aufbau einer telemedizinischen Beratung von Familien mit Kindern und Jugendlichen, die an Knochenerkrankungen leiden, vergeben.
„Inklusion ist ein fortlaufender Prozess, der von uns allen Engagement und Offenheit verlangt mit dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in allen Bereichen unseres Lebens. Inklusion ist dabei aber nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern auch ziviler Organisationen für die das Engagement des Reha-Kids Vereins und das der heute geehrten Preisträger hervorragende Beispiele sind.“, betonte Hürths Bürgermeister Dirk Breuer als Schirmherr des Inklusionspreises in seinem Grußwort anlässlich der Preisverleihung.
Der Reha-Kids-Köln e.V. mit Sitz in Hürth, dem im Vorstand neben Prof. Schönau auch die Hürther Ulrich Baum, Benjamin Gauger und Rüdiger Winkler angehören, fördert seit 2019 die Anschaffung therapeutischer Spiele und Spielgeräte, die Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen betroffenen Familien, die Weiterentwicklung technischer Hilfsmittel und die Förderung wissenschaftlicher und sozialer Projekte auf dem Gebiet der Rehabilitation und Inklusion im Kindes- und Jugendalter.
